Dauerausstellungen

Kitzbühel in der Bronzezeit

Zum ersten Mal hellt sich die Geschichte des Kitzbüheler Raums um 1300 vor Christus auf. Es ist die Epoche der späten Bronzezeit, benannt nach dem damals wichtigsten Metall, der Bronze. Der Region kommt aufgrund ihrer Kupfervorkommen, dem wichtigsten Rohstoff für die Bronzeherstellung, das Interesse größerer, im Voralpenland gelegener Siedlungen zu. Der Raum Kitzbühel gehört damals zu den bedeutendsten Produktionszentren für Kupfer im Ostalpenraum.

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Stadtgeschichte (1271)

Der Südwestturm der mittelalterlichen Stadtbefestigung ist der Kitzbüheler Stadtgeschichte gewidmet. Im ersten Obergeschoß wird im romanischen Turmraum aus dem 13. Jahrhundert das mittelalterliche Kitzbühel präsentiert. Im Zentrum stehen die Stadterhebungskurkunde vom 6. Juni 1271 und weitere Schriftstücke, die Privilegien und Pflichten der Stadt und ihrer Bürger regeln. Das zweite Obergeschoß des Stadtturms stellt mit seiner aus eingefalzten Balken und Brettern bestehenden Decke ein spätgotisches, wahrscheinlich im 16. Jahrhundert eingerichtetes „Turmstüberl“ dar.

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Kitzbühels Blüte im Barock

Die Erschließung der reichen Silber- und Kupfervorkommen am Rerobichl, nur wenige Kilometer nördlich Kitzbühels, leitet ab der Mitte des 16. Jahrhunderts eine neue Ära ein. Der im späten Mittelalter begonnene Bergbau wird ab im großen Stil betrieben und führt zu Wohlstand und kultureller Blüte von Stadt und Region Kitzbühel. Das zeigt sich unter anderem an den Bürgerhäusern und Bauten der Bergbauverwaltung, die in der Hinterstadt gebaut wurden. Sie prägen den Stadtkern bis heute. Kitzbühel wächst in dieser Zeit über ihre mittelalterlichen Grenzen hinaus.

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Wintersport und Sommerfrische

Mit dem Anschluss Kitzbühels an das österreichische Eisenbahnnetz beginnt in Kitzbühel um 1870 der Sommertourismus. Ist die Landschaft für die bäuerliche Bevölkerung vor allem Arbeitsplatz wird sie für den städtischen Touristen nun zum Erholungsort. Der Bau des „Hotel Kitzbühel” 1903 steht am Beginn einer Entwicklung hin zur mondänen Tourismusmetropole Kitzbühel.

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Alfons Walde

Alfons Walde (1891-1958) hat mit Gemälden wie „Almen im Schnee“, „Auracher Kirchl“, oder „Aufstieg“ das Bild Tirols als verschneites Bergland, das zu aktiver sportlicher Betätigung herausfordert, wesentlich mitgeprägt. Die Auracher Kirche wird zum Symbolbild für Walde und den touristischen Begriff „Tyrol“. Inmitten der Bauernhäuser erhebt sich der Turm mit der Zwiebelhaube. Zwei Bäuerinnen begegnen sich am Kirchweg. Die gleißende Sonne überspannt die ganze Bildfläche bis hin zu den über der schattigen Waldpartie gelegenen Schneehängen. Idyllisch liegt der Bauernhof eingebettet in das Schneefeld im Hintergrund.

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Können Sie nicht zu uns ins Museum kommen? Oder wollen Sie eine spezielle Erfahrung?

Seit Neuestem ergänzt ein digitaler Raum das Kitzbüheler Museum und bietet den Besucher:innen die Gelegenheit unabhängig von Öffnungszeiten und von überall das Leben und die Werken Waldes kennenzulernen. Ausgehend vom Berghaus am Hahnenkamm, das Walde als Architekt entwarf, tauchen die Besucher:innen mit einem personalisierten Avatar in eine virtuelle Realität ein, die die alpinen Landschaften, Waldes Lebensgeschichte und sein Werk zum Leben erweckt. Das digitale Museum ist für Gamer, Kunstliebhabende, Geschichtsinteressierte und Neugierige gleichermaßen geeignet.