Stadtarchiv
Öffnungszeiten
Termine können telefonisch unter 05356 64588 oder per Mail an stadtarchiv@kitzbuehel.at vereinbart werden.
Adresse
Pfarrau 1, 6370 Kitzbühel
Zum Archiv
Das Stadtarchiv Kitzbühel, das auf ca. 600 Regalmetern und in Kartei- und Planschränken Archivalien, Bücher und verschiedene weitere Materialien wie Fotos, Plakate oder Filme beherbergt, darf als das historische Herz Kitzbühels gelten. Seinen Kernbestand stellen die bis zu 750 Jahre alten Urkunden, Akten und Handschriften der städtischen Verwaltung und des Schriftgutes des Landgerichts Kitzbühel (Lamberg-Archiv) dar. Dazu gesellen sich Sammlungen oder Nachlässe bedeutender Persönlichkeiten wie Alfons Walde, Peter Aufschnaiter, Alma Holgersen, Maria Hofer oder Toni Sailer sowie von Fotografen, unter ihnen Josef Herold, Anton Rothbacher oder Lutz Korn mit in Summe über 100.000 Negativen, Abzügen und Diapositiven. Die Bibliothek enthält nahezu alle in und über Kitzbühel und den Bezirk erschienen Bücher, Zeitschriften und Zeitungen. Zur Archivierung dieses ‚analogen‘ Materials kommt zunehmend die digitale Archivierung, die insbesondere in Fragen der Haltbarkeit und Wiederverwendbarkeit der Daten eine Herausforderung ist. Bestimmte für Kitzbühel relevante Zeugnisse wie Fotos oder Zeitungen werden teilweise nur noch digital aufbewahrt. In den neuen Räumlichkeiten können alle diese Archivalien – von der Stadterhebungsurkunde aus dem Jahr 1271 über 16mm-Filme aus 1950er Jahren bis zum pdf – auf Dauer fachgerecht aufbewahrt werden.
Benutzerordnung
Hier können Sie die Archivordnung als PDF herunterladen.
Stadtarchiv Tektonik
Bibliothek
AV - Allgemeines-Verschiedenes
AR – Architektur
BG – Bergbau
BI – Biographisches
FF - Flora und Fauna
FO- Fotografie
FÜ- Führer
GE-Geschichte
GB - Gemeindebücher A bis Z
50- Sport
SS – Schwesternstädte
MU – Musik
LA – Landwirtschaft
KU – Kunst
BKGE - Bezirksgemeinde
GG – Geographie
WS - Winter und Wintersport
WT - Wirtschaft und Tourismus
22 - Erziehung, Bildung, Unterricht
14 - Soziologie und Gesellschaft
17 – Wirtschaft
Gemeindearchiv
Akten
Codices
1 - Öffentliche Ordnung und Sicherheit
3 - Kunst, Kultur und Kultus
4 - Soziale Wohlfahrt und Wohnbauförderung
5 - Gesundheit
6 - Bau-, Wohnungs- und Siedlungswesen
8 - Wirtschaftliche Unternehmen und Beteiligungen
9 - Finanz- und Vermögensverwaltung
Thematisch sortierte Stadtakten
6 - Bau-, Wohnungs- und Siedlungswesen
V - Varia
Vereine, Betriebe und Institutionen
Egger Zimmerei/Tischlerei
Kirchmair/Werner
Moorbad
Tiefenbrunner
Rauch Mehl
Evangelische Pfarre Kitzbühel
Giselabahn
Siebenerlei Handwerk
Tourismusverband Kitzbühel
Katholische Pfarre Kitzbühel
Freiwillige Feuerwehr Kitzbühel
Fußballclub Kitzbühel
Heimkehrer
Kameradschaftsbund
Kleinkunst
Schützenkompanie Kitzbühel
Skiclub Kitzbühel (KSC)
Stadtmusik Kitzbühel
Wintersportverein
Oldtimergruppe TLFA 4000
Kitzbühel Curling Club
Lamberg Archiv
Sammlungen
Abzüge über A5
Glasplatten
Dias
Negative
Filmstreifen
Digital
Alben
Musikkassette
Digital
Schallplatte
Schmalfilm (16 mm)
Digital
DVD
ab 2000
Kultur
Karten
Vorlass Bonatti
Nachlass Boon
Nachlass Bosse
Nachlass Brandstätter
Nachlass Egger
Nachlass Filzer
Nachlass Flecksberger
Nachlass Hardy
Nachlass Herold, Josef
Nachlass Hofer, Maria
Nachlass Holgersen
Nachlass Hussmann
Nachlass Korn
Nachlass Krause
Nachlass Mamoser
Nachlass Oberhauser
Nachlass Pittioni
Nachlass Proseck
Nachlass Rossner
Nachlass Sieberer
Nachlass Traunsteiner
Nachlass Trigler
Nachlass Walch
Nachlass Walde
Nachlass Widmoser
Nachlass Mühlbacher
Nachlass Felt
Nachlass Rothbacher
Nachlass Klosterhuber
Sammlung Moser
Sammlung Wirtenberger
Sammlung Wörgötter
Herz, Lambert
Koch, Fritz
Planer, Familie
Pravda, Christian
Sailer, Toni
Schatz, Gitti
Wieser, Familie
Biografien
Praxmair, Familie
Waltl, Balthasar
Staudinger Konrad

Ein BENEDIKT ANTON AUFSCHNAITER-DOKUMENTATIONSZENTRUM für Kitzbühel
Der Barockkomponist Benedikt Anton Aufschnaiter (1665 – 1742) gehört zu den großen Söhnen der Stadt Kitzbühel. Nun gibt es zu dessen Leben und Werk ein Dokumentationszentrum im Stadtarchiv.
Benedikt Anton Aufschnaiter wurde 1665 in Kitzbühel geboren. Belegt ist seine Taufe am 21. Februar 1665 im Taufbuch der Pfarre St. Andreas zu Kitzbühel. Über seine Kindheit, Jugend und Ausbildung ist bislang wenig bekannt, doch scheint es wahrscheinlich, dass sich die Grafen Lamberg um die Ausbildung des musikalisch begabten Knaben bemühten – seit Kaiser Maximilian die Bergbaustadt verpfändet hatte, stand Kitzbühel unter der Herrschaft dieses Adelsgeschlechtes. Schon in jungen Jahren kam Aufschnaiter nach Wien, wo er einer Adelskapelle vorstand. Seine eigentliche Karriere machte er jedoch in Passau, wo er 1705 zum Domkapellmeister und Hofkomponisten des Fürstbischofs Johann Philipp Graf von Lamberg ernannt wurde.