Alfons Waldes Sicht der Kitzbüheler und Tiroler Winterlandschaft und des Wintersports erfreuen sich seit jeher größter Beliebtheit. Gemälde wie „Almen im Schnee“, „Auracher Kirchl“, „Kristiana“ oder „Der Aufstieg“ haben entscheidenden Anteil am Bild Tirols als verschneites Bergland, das zu aktiver sportlicher Betätigung herausfordert. Später entdeckt, inzwischen aber ebenso anerkannt, sind Waldes grandiose Akte und Stilleben und sein im Zeichen der Wiener Sezessionskunst, Gustav Klimts und insbesondere Egon Schieles stehendes Frühwerk.
Ab 10. Dezember 2011 wird Alfons Walde seiner Bedeutung für Tirol und seiner Stellung in der Kunstgeschichte entsprechend in neuer Gestaltung im nun Museum Kitzbühel – Sammlung Alfons Walde benannten städtischen Museum zu bewundern sein. Auf 250 m² wird Waldes Werk mit 60 Gemälden sowie über 100 Grafiken, Zeichnungen, Fotografien und Druckgrafiken umfassend und mit allen seinen Facetten – außer dem Maler tritt der Architekt, Designer und Grafiker Alfons Walde in Erscheinung – präsentiert.