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03.12.11- 19.02.12 |
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Hilde Goldschmidt und Friedrich Karl Gotsch
Eine Beziehung |
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Die 1897 in Leipzig geborene Malerin Hilde Goldschmidt hat mit Unterbrechungen durch die NS-Zeit und die Jahre nach 2. Weltkrieg 36 Jahre in Kitzbühel gelebt. Ihr Leben, als Frau und als Halbjüdin steht geradezu beispielhaft für das künstlerische, wie gesellschaftliche Klima in der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts. Mit ihrem Studien- und späteren Lebensgefährten Friedrich Karl Gotsch teilte Hilde Goldschmidt das Schicksal der um 1900 geborenen „verschollenen Generation“.
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Die Ausstellung „Hilde Goldschmidt und Friedrich Karl Gotsch. Eine Beziehung“ beleuchtet anhand von Schlüsselwerken der beiden Künstler die gemeinsame Zeit als Künstlerpaar. Im Mittelpunkt stehen ihre Reisen in den 1920er Jahren, die sie nach New York, Paris, Südfrankreich und Capri geführt hatten, und die wesentlich waren für die Entwicklung beider Künstler. 1933 kam es mit dem Beginn des Naziregimes zur Trennung des Paares. Gotsch ging nach Berlin und wurde 1939 zur Wehrmacht einberufen. Goldschmidt floh als Halbjüdin den Verfolgungen der Nationalsozialisten ausgesetzt 1939 zu ihrem Bruder nach London.
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Die Ausstellung zeigt auch, wie sich das künstlerische Werk von Hilde Goldschmidt und Friedrich Karl Gotsch nach dem 2. Weltkrieg individuell weiterentwickelt hat. |
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