Sonderausstellung zum 750-jährigen Stadtjubiläum vom 21. Mai – 3. Oktober 2021

Neues von der Sonderausstellung „Legenden und Leidenschaften“
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Führung im Museum Kitzbühel
Führungen im Museum Kitzbühel
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Sonderausstellung zum 750-jährigen Stadtjubiläum vom 21. Mai – 3. Oktober 2021

Kitzbühel ist nicht nur „Kitz“. Die „Glamorous City“ der prominenten Gäste der Sommerfrische und des Wintersports, des Hahnenkammrennens und der gesellschaftlichen Ereignisse ist zwar in aller Munde, letztlich aber nur ein vergleichsweise kurzer Abschnitt in der Geschichte einer 750 Jahre alten Bergstadt. Den „bayerischen Jahrhunderten“ von der Stadtgründung durch Herzog Ludwig II. bis zum Habsburger Kaiser Max verdankt Kitzbühel seine Altstadt und Kirchen, seinen Bürgerstolz oder seine Stellung als Bezirkshauptstadt. Jahrhunderte währten auch die Ära des Bergbaus und die Blüte der bildenden Kunst in der Barockzeit, in der Bürger wie Wolfgang Kupferschmid oder Simon Benedikt Faistenberger Geschichte schrieben und selbst zu Legenden wurden.

Die im städtischen Museum gezeigte Ausstellung nähert sich der Stadt Kitzbühel mit zahlreichen historischen und zeitgenössischen Objekten aus Museen und Privatbesitz, Texten, Filmen und Animationen aus drei verschiedenen Perspektiven an: „Die Geburt der Stadt“, befasst sich mit dem Gründungsakt und seinen Folgen, der Kitzbühel zum Verwaltungssitz und zum namensgebenden Zentrum der Region mit einer charakteristischen städtischen Architektur gemacht hat. Mit der Frage „Wieviel Bayern steckt in Kitzbühel?“ geht es zweitens um das recht ambivalente Verhältnis zu (den) Bayern. Dabei wird der Bogen von der gemeinsamen Abstammung über die von Bayern nach Tirol wechselnde politische Zugehörigkeit und die damit verbundenen kriegerischen Auseinandersetzungen bis zum bayerischen Gast der jüngeren Vergangenheit gespannt. Der „Sehnsuchtsort Kitzbühel“ thematisiert schließlich mit dem Aspekt Kitzbühels, den man unter „Kitz“ zusammenfassen kann: Mit dem seit über 100 Jahren nachgefragten fashionablen Tourismusort und seinen mehr weniger schillernden Begleiterscheinungen.

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