Masken im Tiroler Winter-Brauchtum

Masken im Tiroler Winter-Brauchtum

Die Maske und ihre verschiedenen Erscheinungsformen im Tiroler Brauchtum des Winterhalbjahres stehen im Zentrum der diesjährigen Winter-Sonderausstellung vom 24.11.2018 – 31.3.2019. Eine Maske hat eine besondere Wirkkraft: Ein Mensch, der sie trägt, verändert sich in Gebärde und Erscheinung. Er wird zu dem, was die Maske darstellt. Deshalb werden Masken oftmals als Mittel der Täuschung verstanden, welche dem „wahren“ Gesicht gegenüber stehen würden. Sie können aber auch das Gegenteil sein: eine Form der Erkenntnis oder eine Möglichkeit, Emotionen und Wünsche auszudrücken. So verbindet das Objekt Maske bereits verschiedene Wirklichkeiten miteinander.

Maske und Gesicht, Bild und Abbild sowie Träger und Betrachter stehen in einem spielerischen Austausch untereinander Die auf den Fragestellungen der Schau „Hinter der Maske“ des Tiroler Volkskunstmuseums fußende Ausstellung lenkt den Blick zunächst auf die Kulturgeschichte hinter der Maske und will ihrer Wirkung nachspüren. Die Botschaft der Masken ist vielschichtig, doch keineswegs willkürlich. Mit der Frage, was mit ihr gezeigt, was verborgen wird, fokussiert sich der Blick auf das Winterbrauchtum in Tirol. Was steht hinter den so vielfältigen Masken der Nikolausspiele, Krampus- und Perchtenläufe, Faschings- oder Fastnachtsumzüge? Gut 100 Exponate aus dem Tiroler Volkskunstmuseum, dem Museum Imster Fåsnåchtshaus, dem Krampusmuseum Kitzbühel und aus Privatsammlungen bieten spannende Einblicke in das vorweihnachtliche, das mittwinterliche und das Brauchtum der Fastnachtszeit in Tirol.

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