Michael Hofer (1834 – 1916). Der Bergmann als Maler

Michael Hofer (1834 – 1916). Der Bergmann als Maler

Eine in Zusammenarbeit mit dem Bergbau- und Gotikmuseum Leogang konzipierte Sonderausstellung präsentiert von 18. Februar bis 15. April 2017 das malerische Werk des Kitzbüheler Bergbauverwalters Michael Hofer.

Vor und neben seiner Berufslaufbahn hat sich Michael Hofer, beginnend mit einem Studium an der Akademie in München, der Malerei verschrieben. In seinen Zeichnungen hält er zum einen seine Berufswelt fest – die Anlage von Skizzen diverser Einrichtungen oder von „Grubenmustern“ war Erfordernis eines Bergverwalters. Als Zeichner und als Maler widmet er sich darüber hinaus der Natur und dem Mensch in der Natur. Seine Naturstudien und Ansichten von Dörfern und Städten, in denen er arbeitet, die er bereist oder als Pionier des aufkommenden Alpinismus erwandert, sind detailgetreue Wiedergaben seiner Lebenswelt.

Das zeichnerische und malerische Werk Hofers stellt sich so gesehen als Spiegel insbesondere der Stadt und der Region Kitzbühel und des Landes Salzburgs dar: Zu dem im Rückgang begriffenen Bergbau und der althergebrachten Landwirtschaft gesellt sich die Entdeckung und Erschließung der Natur, die zum Aufkommen des damals noch völlig neuen Erwerbszweigs ‚Tourismus‘ führt.

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